— Integrative Kita Drachenfelsstraße

Wie geht es weiter?

Umzug in die Mommsenstraße

Die Container in der Mommsenstraße sind aufgebaut. Zur Zeit findet der Innenausbau statt. Vom 1.2.2012 bis 3.2.2012 bleibt der Kindergarten für den Umzug geschlossen. Ab dem 6.2.2012 werden alle Kinder der Kita Drachenfelsstraße wieder vereint auf dem Gelände der Mommsenstraße spielen können.

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Die WDR-Lokalzeit berichtet heute, 19.12.11, ab 19.30 Uhr über die Kita.

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Unsere gemeinsame Weihnachtsfeier findet am 21.12.2011 ab 15 Uhr im Gemeindesaal der katholischen Kita St. Nikolaus, Berrenrather Straße 256 statt.

Die HP-Kinder werden aus Kalk mit den Bussen dorthin gebracht, die Regelkinder gehen mit ihren Gruppen zu Fuß dorthin.

Bitte informiert die Erzieherinnen der Gruppen jeweils,  falls noch nicht geschehen, wann ihr eure Kinder im Gemeindesaal in Empfang nehmen könnt/wollt.

Näheres zur Organisation findet ihr im Forum im Bereich “Organisatorisches”.

 

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Am 14.12.2011 haben sich Mitglieder des Elternrates mit Vertretern der Gebäudewirtschaft und des Jugendamtes der Stadt Köln getroffen. Fazit des Gespräches: Am 19./20.12.2011 werden die Container auf das Gelände “Mommsenstraße” versetzt. Die Innenarbeiten sind für die Woche ab dem 27.12.2011 geplant. Ab dem 31. Januar 2012 soll der Umzug stattfinden und die Inbetriebnahme dann ab dem 6. Februar 2012. In der 2. Januarwoche treffen sich Mitglieder des Elternrates mit Vertretern der Gebäudewirtschaft vor Ort, Mommsenstraße, um über die Gestaltung des Außengeländes und andere offenen Fragen zu sprechen.

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Achtung: Aktuelle Bearbeitung der ursprünglichen Mitteilung

Der Shuttletransport für die Regelkinder hat am 07.12.2011 mit zwei Bussen begonnen.

Abfahrtszeit morgens ist  verbindlich 08.00 Uhr an der KITA Drachenfelsstr. 20.  Die Eltern sind selbst für pünktliches Erscheinen verantwortlich. Die Aufsichtspflicht liegt bis zur Abfahrt der Busse bei den Eltern!  Es ist nicht möglich, individuelle  Abfahrtszeiten zu vereinbaren. An den jeweiligen Kitas werden die Kinder von einer Erzieherin in Empfang genommen.

Nachmittags holen die Busse die Kinder gegen 15.00-15.15 in den Asylkitas ab und werden um ca 15.20 Uhr (grüner Bus) bzw ca 15.30 Uhr (bunter Bus) je nach Verkehr wieder bei der KITA Drachenfelsstr. 20 sein. Sobald die Busse in der Drachenfelsstraße zurück sind, sind wieder die Eltern in der Aufsichtspflicht, nicht die Busfahrer! Wir bitten daher um pünktliches Erscheinen.

Aus versicherungstechnischen Gründen und auch, weil die Busse mit abschließendem Stand 8. Dezember gefüllt sind, sind weitere Nachmeldungen nicht mehr möglich.

Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die netten Busfahrer, die sich bemühen, den Kindern eine angenehme Fahrt zu ermöglichen. Es ist dementsprechend hilfreich (und vermutlich selbstverständlich), den Kindern deutlich zu machen, dass sie im Bus keinen Quatsch machen sollten.

Wir wünschen allen eine gute Fahrt!

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Ein Riss durch die Seele

Schnellstmögliche Zusammenführung

Foto: ha
Die Eltern und Kinder der integrativen KiTa fordern eine schnellstmögliche Zusammenführung der Gruppen.

Klettenberg (ha). Nach einem Bodeneinbruch wurde die ­integ­rative Kindertagesstätte Drachen­felsstraße im September von der Stadt geschlossen. Nach “Förder-” und “Regelkindern” unterteilt, wurden die Kinder bis auf weiteres in verschiedenen Einrichtungen untergebracht – die mit Behinderungen in einer Kalker Einrichtung, die anderen in Sülz und Klettenberg. 

Die plötzliche Veränderung ihres Umfelds, das Fehlen vertrauter Bezugspersonen und die zum Teil wesent­lich längeren Fahrten hinterließen dabei schnell Spuren bei den Kindern. Weinkrämpfe, Konzentrationsschwä­chen oder Inkontinenz sind ­Fol­gen, von denen ­Eltern ­berichten.
“Ich kann meinem Kind ­keine wirkliche Antwort geben, wenn es fragt, warum es seine Freunde nicht mehr sehen darf”, erklärt Ulrike Brauner. “Gerade für die Kinder mit Behinderungen, zum Beispiel Autisten, ist es ­eine Katastrophe, wenn sie von ­heute auf morgen in eine völlig neue Gruppe kommen”, unterstreicht auch Vater Markus Käfer die kritische Situation. Die Kinder würden an den neuen Stätten zwar gut versorgt, doch die plötz­lichen Veränderungen könnten zu nachhaltigen gesundheitlichen Problemen führen, sind sich die Eltern einig. Zudem verfüge die Kalker Einrichtung über keine Spielfläche im Freien.
In der Kritik stehen die zustän­digen Entscheidungs­träger bei der Stadtverwaltung. “Man hat uns im September versprochen, schnellstmöglich wieder eine Zusammenführung zu realisieren. Doch alleine der Gut­achter ließ über sieben Wochen auf sich warten. Wir befürchten, dass sich die ganze Angelegenheit noch bis ins nächste Jahr hi­naus­zögert. Aber jeder Tag, an dem die Kinder von ihren ver­trauten Erziehern oder ihren Freunden getrennt sind, ist ein ­verlorener Tag”, so Ulrike Brauner, denn man habe sich ganz bewusst für den Besuch einer integrativen Einrichtung entschieden, erklärt das Mitglied des Elternrats.
Auch Stadt-Dezernentin Agnes Klein bedauert die Lage: “Es ist auch für uns ein Unglücks­fall. Wir wissen, dass die Eltern und Kinder Probleme mit dem Umzug nach Kalk haben. Dort wurde das Betreuungspersonal bereits aufgestockt. Das Problem ist, dass wir keine anderen ­Plätze ­haben. Wir werden versuchen, schnellstmöglich zu einer Lösung zu kommen.” In einem Zeit­fenster von fünf Monaten soll ein provisorisches Gebäu­de auf dem Grundstück Momm­sen­straße eingerichtet werden.
Eine Rückkehr in ­die alte ­Kita ist ausgeschlossen: Der Befund des Gut­achters ergab einen ­irre­pa­rab­len Bodenschaden aufgrund von morschem ­Material.

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Der Bustransfer für die Regelkinder in ihre Asylkitas soll voraussichtlich ab Mitte der zweiten Dezemberwoche erfolgen. Der genaue Starttermin wird hier bekannt gegeben, sobald die Stadt ihn verbindlich bestätigt hat.

Es werden zwei Busse fahren, die jeweils 7 Kinder befördern können und entsprechend jeweils zwei Asylkitas anfahren werden.

Die Abholung der Regelkinder erfolgt analog zu den HP-Kindern morgens um 8 Uhr an der Kita Drachenfelsstraße und gegen 15.15 Uhr an den Asylkitas. Der genaue Nachmittagsabholungszeitpunkt hängt dann davon ab, ob der Bus die Kita als erste oder als zweite anfährt. Die Ankunft zurück in der Drachenfelsstraße dürfte somit gegen 15.30 Uhr sein.

 

 

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Am kommenden Mittwoch, dem 23.11.11, plant die Lokalzeit aus Köln um 19.30 Uhr erneut einen längeren Beitrag über unsere Lage zu senden.

Der ursprünglich für heute vorgesehene Sendetermin musste verschoben werden.

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zum Artikel im KstA vom 20. Oktober 2011 „Wegen Schliessung plötzlich getrennt“

Wir möchten den Behörden der Stadt Köln mal unterstellen, dass sie wirklich bemüht sind, eine schnelle Lösung für die Wiederzusammenführung der Kindergruppen aus der KiTa Drachenfelsstrasse herbeizuführen.

Wir sind allerdings sicher, dass diese an sich positive Absicht letztendlich dann doch zu lange dauert.

Tatsache ist, dass die Kinder mit Behinderung komplett aus ihren bisherigen Gruppen ausgeschlossen wurden, während die Kinder ohne Behinderung als komplette Gruppen

in Kindergärten in der näheren Umgebung verbleiben durften. Man könnte hier von Diskriminierung sprechen.

Es sind alle Faktoren einer Inklusion nicht mehr gegeben. Die jetzige Lösung ist ein sehr oberflächlicher Schnellschuss, den man nicht hinnehmen kann. Dies war ein unüberlegter Alleingang der zuständigen Behörde der Stadt Köln.

Die Eingliederung von Kindern mit Behinderung in eine Gruppe von Kindern ohne Behinderung ist nicht eine Form von grosszügiger Höflichkeit und Duldung, sondern eine echte therapeutische Massnahme für alle Kinder, ob behindert oder nicht.

Die Kinder mit Behinderung sind allerdings sehr auf diesen Umgang angewiesen.

Den Verantwortlichen sollte man nicht erklären müssen, dass hier wesentliche Fortschritte in der Entwicklung der jeweiligen Kinder erzielt werden. Man muss darauf drängen, dass dieser Zustand der plötzlichen Trennung sofort aufgehoben wird. Dabei ist an die Kinder zu denken, aber auch an die betroffenen Eltern. Diese sind ständig bemüht, therapeutische Massnahmen konsequent einzuhalten um Fortschritte bei der Entwicklung ihrer Kinder zu erzielen.

Der jetzige Zustand könnte nicht nur therapeutische Fortschritte hemmen, sondern sogar   Rückschritte herbeiführen. Die Zeit drängt. Jeder Tag mit den jetzigen Umständen ist ein verlorener Tag auf Kosten der betroffenen Kinder und Eltern.

Das Zauberwort heisst INKLUSION, liebe Verantwortliche.

Walli und Günter Weber

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